Zukunft des Real-Marktes im Kaufpark Kreyenbrück

Der Vorstand des Bürgervereins Kreyenbrück und Bümmerstede verfolgt seit über einem Jahr mit wachsender Sorge die Berichte in der NWZ, die sich mit der Zukunft des Real-Marktes im Kaufpark Kreyenbrück befassen.

Die Ankündigung, dass der Real-Markt Ende Januar 2022 geschlossen wird, war für den Vorstand des Bürgervereins eine unerwartete und daher eine besonders schockierende Nachricht, weil damit der Verlust von 84 Arbeitsplätzen allein bei Real besiegelt war und es ein durchaus attraktives Angebot zukünftig nicht mehr geben würde. Aber auch weil sich durch die Schließung des Real-Marktes die wirtschaftliche Situation der anderen 30 im Kaufpark ansässigen Geschäfte wegen der fehlenden Laufkundschaft verschlechtern würde oder sogar das eine oder andere Geschäft sich überhaupt nicht mehr rentabel betreiben ließe.

Damit würde das für den Stadtsüden und angrenzende Gemeinden wichtige Nahversor-gungszentrum vielleicht insgesamt gefährdet sein.

Angesichts dieses unerfreulichen Szenarios erfüllt die Nachricht, dass ein „Nachfolger für Real Markt in Sicht“ ist (vgl. Bericht in der NWZ vom 28.05.), den Vorstand wieder mit Zuversicht. Zumal es nach Aussage des Geschäftsführers der Helmut Lange GmbH & Co. KG, der Eignerin des Kaufparks, „sehr positiv weitergehen“ und es einen „nahtlosen Übergang“ zum 1. Februar 2022 mit einer Übernahmegarantie des Mitarbeiterstamms des bisherigen Realmarktes geben soll.

Der Vorstand des Bürgervereins hofft nun inständig, dass die noch zu führenden Gespräche zwischen der Eignerin und dem letztlich in Frage kommenden Nachfolgeinteressenten den in Aussicht gestellten Erfolg auch erbringen werden.

2 Gedanken zu „Zukunft des Real-Marktes im Kaufpark Kreyenbrück

  1. Ulrich Hartig Antworten

    Zitat:
    „Der Vorstand des Bürgervereins hofft nun inständig, dass die noch zu führenden Gespräche zwischen der Eignerin und dem letztlich in Frage kommenden Nachfolgeinteressenten den in Aussicht gestellten Erfolg auch erbringen werden.“

    Ich denke, dass es auch zum Erfolg gehört, mit dem Nachfolgeinteressenten über die zukünftige Produktpalette in Bezug auf Fairen Handel, Bio-, unverpackte und regional erzeugte Ware zu sprechen. Angesichts der Klimasituation eine Querschnittsaufgabe, der sich alle Beteiligten, also Produzent:innen, Einzelhandel, Konsument:innen und Beschäftigte stellen sollten. Eine seltene Gelegenheit auch für den Bürgerverein, einige Nachhaltigkeitsziele in gemeinsamer Verantwortung umzusetzen.
    Ach ja…und bitte nicht sofort ablehnen mit beliebten Einwänden wie “ Das geht gar nicht“, „Darauf haben wir keinen Einfluss“, „Das klingt wie Sozialismus“ oder einfach nur „Der spinnt ja“.
    Irgendwann ist schließlich immer das erste Mal!

  2. Eckart Gemsjäger Antworten

    Hallo zusammen,
    Ich bin seit Kindheit an Bewohner der Straße Schellenberg in Kreyenbrück. Es fällt immer mehr auf, das sich viele PKW nicht an die vorgeschriebene 30 er Zonenpflicht halten.
    Ich bin davon überzeugt, das ein Schild zu Beginn der Straße/Ecke alter Postweg nicht ausreichen kann, auch wenn das wahrscheinlich den rechtlichen Vorschriften entspricht.
    Die eigentliche Wohnstrasse beginnt erst nach der Kurve neben dem Kinderspielplatz im Wäldchen.
    Meines Erachtens sollte spätestens hier ein erneutes 30 er Schild auf die Verkehrsvorschriften hinweisen, um diesen Sachverhalt den Fahrern in Erinnerung zu rufen.
    Oder alternativ eine Bemalung der Straße mit einer großen 30, und das mehrfach.
    Ergänzend dazu sei der Hinweis erlaubt, das hier immer mehr junge Familien zugezogen sind und auch noch werden. Heißt das hier immer mehr Kinder spielen werden.
    Über eine positive Rückmeldung ihrerseits hinsichtlich meiner Vorschläge würde ich mich sehr freuen.

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