Volkstrauertag

Am Volkstrauertag gedachten die Vorstandsmitglieder des Bürgervereins Kreyenbrück und Bümmerstede am Denkmal an der Sandkruger Straße zusammen mit Gästen aus den Stadtteilen der vielen Toten der beiden Weltkriege. Mit Oberst Dr. Bauersachs wurde zu Ehren der Toten ein Kranz niedergelegt. Pastor Cziepluch und Pfarrer Sibbel sprachen gemeinsam das Totengedenken in der vom Bundespräsidenten angepassten Fassung, in der auch die jüngere Geschichte und Gegenwart mit einbezogen worden ist. So heißt es: „Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt Opfer geworden sind. Wir gedenken der Opfer von Terrorismus und Extremismus, Antisemitismus und Rassismus in unserem Land.“

Oberst Dr.Bauersachs erinnerte an die SoldatInnen, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren haben, in Kampfeinsätzen und durch tragische Unfälle.

Auch an dem ältesten Denkmal im Dorf Bümmerstede wurde der Toten aus längst vergangenen Zeiten gedacht. Längst vergangene Zeiten, und doch ist es wichtiger denn je an die Kriege, die Verstorbenen und Angehörigen zu erinnern, an das unvorstellbare Leid, das über die Familien hereingebrochen ist. Die vielen Toten dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Über 75 Jahre Frieden in Europa, aber unsere Welt ist insgesamt nicht friedlicher geworden. Der Volkstrauertag ist ein besonderer Gedenktag, der uns viel zumutet. Er erinnert uns an die Millionen Opfer der Weltkriege und auch der Kriegstoten unserer Tage.

Die Erinnerung muss wach gehalten werden und wir müssen alles dafür tun, damit sich derartige Ereignisse nicht wiederholen.

Oberst Dr. Bauersachs, Klaus Raschke

Foto: Elisabeth Raschke

Ein Gedanke zu „Volkstrauertag

  1. Ulrich Hartig Antworten

    „Die Erinnerung muss wach gehalten werden und wir müssen alles dafür tun, damit sich derartige Ereignisse nicht wiederholen.“….

    ….mit dieser Aufforderung bin ich sehr einverstanden!
    Nur, wer ist „wir“ und was tun „wir“ und was ist „alles tun“?
    Es denke, dass es auch eine Aufgabe des Bürgervereins, der lokalen Kirchengemeinden und der Bundeswehr vor Ort sein ist, gemeinsam über den Volkstrauertag hinaus zu erinnern, zu gedenken und vor allem gemeinsam über Handlungsoptionen zur Friedensentwicklung nachzusinnen. Dazu gehören eben u.a. auch kritische Haltungen und Äußerungen zur Rüstungspolitik und deren Lobbyisten! Auch klare Positionen zum Rechtsradikalismus in der „Truppe“.
    Es gibt soviel zu tun! Lassen „wir“ es also sein!?

    Nebenbei: Wozu dient ( um im Bilde zu bleiben) eigentlich diese Kommentarfunktion, wenn es auf Kommentare keine Reaktionen gibt? So kommt man nicht ins Gespräch.

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