07.04.2016 DONNERSTAG: TAGESFAHRT NACH WORPSWEDE

Abfahrt: 10:00 Uhr Rückfahrt ca. 16:00 Uhr

Preis: 30,00€

Anmeldung bis zum 17.03.2016

Abfahrt: 10:00 Uhr vom Bümmersteder Krug

Zustieg: Klingenbergplatz

Spaziergang mit Führung durch Worpswede, Kaffeepause/Teepause. Sie haben die Möglichkeit verschiedene Künstlerhäuser zu besichtigen, der Eintritt muss extra bezahlt werden.

Hier ein Reisebericht:
„In Worpswede wurden wir von zwei Stadtführern begrüßt, so konnten wir in zwei Gruppen die Sehenswürdigkeiten besichtigen und Interessantes dazu erfahren. 1889 kamen die ersten Maler in das Bauerndorf am Rande des Weyersberg, dadurch veränderte sich der Ort und Künstler prägen ihn bis heute, nicht nur durch viele auffallende Plastiken des Bildhauers Bernhard Hoetger. Die „Bonze des Humors“ steht vor dem berühmten „Kaffee Worpswede“, wegen seiner geschwungenen Balken „Kaffee Verrückt“ genannt. Dieses eigentümliche Fachwerkhaus mit den verschieden gesetzten Klinkern (siehe Foto) wurde vom Architekten und Bildhauer Bernhard Hoetger im Jahre 1925 als Cafe und Kunstzentrum erbaut. Hoetger (1874 bis 1949) war bekannt für seine fantasievolle Arbeit mit Ziegeln. So soll er seinen Arbeitern zugerufen haben: „Schafft Bewegung und Leben in den Baukörper!“. Die „Weltenesche“ ist sicherlich wohl das imposanteste Kunstwerk, das im „Cafe Worpswede“ zu sehen ist. Es handelt sich um eine Holzplastik, die mit ihren vier ausladenden Armen mitten im Gastraum steht.  
Auf einen besonderen Kunstgenuss kommen die Besucher in den Worpsweder Museen, hier sind die bekannten Bilder von Heinrich Vogeler, Paula Modersohn Becker oder Texte aus Rilkes Werken zu sehen und zu lesen.
Der Friedhof liegt auf dem Weyenberg, der eine Sanddüne ist, sind zahlreiche Künstler begraben, hier befindet sich auch das Grab von Paula Modersohn-Becker mit Bronzefigur von Mutter und Kind gestaltete des Bildhauers Bernhard Hoetger.
Hier steht auch die Hallenkirche mit Holzschnitzereien und Handmalerei.
Worpswede an einem Tag zu erforschen und zu besichtigen ist nicht möglich, man muss öfter hinfahren.

Maria Bollerslev, Vorsitzende“


Cafe Worpswede, auch „Cafe Verückt“ genannt und die Buddha-Statue (Bonze des Humors) beim zentralen Parkplatz um das „Kaffee Worpswede“. Die Statue wurde von dem Architekten Bernhard Hoetger entworfen. Fotos: Horst Gottwald

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