Podiumsdiskussion mit den Oberbürgermeisterkandidaten

Am 12. Juli hatte der Bürgerverein zur Podiumsdiskussion mit den 4 Oberbürgermeisterkandidaten Daniel Fuhrhop, Ulrich Gathmann, Jonas Christopher Höpken und Jürgen Krogmann, eingeladen. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde haben die Kandidaten zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern aus Kreyenbrück und Bümmerstede über die Themen des Stadtteils (wie z.B. Stadtentwicklung, Bildung, Digitalisierung, Verkehr und Klimawandel) diskutiert und ihre eigenen Positionen dargestellt.

Besonders die städtebauliche Entwicklung in Kreyenbrück und Bümmerstede, wie die Entwicklung des ehemaligen AEG-Geländes zu einen Meditek-Oldenburg (MTO), die Verdichtung der Bebauung in den Wohngebieten war von großem Interesse.
Deutlich wurde auch, wie wichtig das Thema Bildung für unsere Kinder ist, wobei die Sicherheit der SchülerInnen im Vordergrund stehen muss, da die Coronapandemie auch nach den Sommerferien noch nicht beendet sein wird und die SchülerInnen noch nicht geimpft sind.
Um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können, müssen weitere Schulen zu Ganztagsschulen entwickelt werden. Ca. 50% der Grundschulen haben bislang ein Ganztagsangebot.

Die Verkehrssituation auf der Cloppenburger Str. wurde kontrovers diskutiert, da hier die verschiedenen Interessen deutlich wurden. Einerseits müssen große Unternehmen mit vielen Arbeitsplätzen für die MitarbeiterInnen und Zulieferer erreichbar bleiben, andererseits wurde Maßnahmen angesprochen, die zu einer Reduzierung der Verkehrsbelastung der Verkehrsbelastung führen könnten.

Der soziale Zusammenhalt darf nicht gefährdet werden und der Wohnraum muss bezahlbar bleiben. (an dieser Stelle sind nur einige wenige Punkte der interessanten Diskussion aufgeführt)

Die Schwerpunkte für die zukünftige Politik in Oldenburg wurden durchaus unterschiedlich gesetzt. Die zahlreichen BesucherInnen konnten sich ein Bild über die unterschiedlichen Vorstellungen der Kandidaten machen.

Entsprechend der Themen und Fragen aus dem Publikum hätte die Veranstaltung durchaus länger als 2,5 Stunden dauern können.
Der Vorstand dankt allen Beteiligten für das Interesse und die Ausdauer, besonderer Dank gilt dem Betreiber der EWE-Kantine, Marcus Didzun, und Dr. Horst Bahn für die technische Unterstützung an diesem Abend.

Ein Gedanke zu „Podiumsdiskussion mit den Oberbürgermeisterkandidaten

  1. Ulrich Hartig Antworten

    Volkstrauertag!
    „In stillem Gedenken“, steht auf den Kranzschleifen, die an den
    Orten der Erinnerung an die Kriegstoten des Militarismus, des Nationalismus und der NS-Zeit niedergelegt werden. Gerade hier weist keine Inschrift auf die zivilen Opfer in Vergangenheit und Gegenwart hin und schon gar nicht auf die Opfer nichtmilitarischer Gewalt. Befremdlich zu dem, dass der Vertreter der Bundeswehr vor den zivilen Opfern salutiert. Befremdlich auch… für mich…das gemeinsame ökumenische „Vater Unser“, das mich eher an die unselige Allianz von Thron und Altar erinnert.
    Wann können wir einmal öffentlich über das Format Volkstrauertag reden?
    „In stillem Gedenken“….nein, nicht still, sondern lautstark und hörbar muss das Gedenken sein, damit es die Menschen erreicht und nicht jährlich wieder untergeht, sobald der Ort des Gedenkens wieder verlassen wird!

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